Markus Eichenberger (CH), Clarinet
Carl Ludwig Hübsch (D), Tuba
Philip Zoubek (A), Moog Synthesizer

Werckmeister basiert auf der langjährigen Zusammenarbeit zwischen Markus Eichenberger und Carl Ludwig Hübsch welche sich erstmals 1994 am Human Noise Congress in Wiesbaden musikalisch und menschlich begegnet sind. Seither kam es immer wieder zu gemeinsamen Projekten wie z.B. Eichenbergers Domino Orchestra oder Hübschs Ensemble X.

Zusammen mit Philip Zoubek, dem vielseitigen jüngeren Pianisten mit viel Gespür für Klang, der hier erstmals als Elektroniker zu hören ist und dem vielversprechenden, mehr klanglich als rhythmisch spielenden Perkussionisten Etienne Nillesen, entstand Werckmeister im März 2018 und blieb bis 2025 als Quartett bestehen. Seit 2026 ist Werckmeister als Trio unterwegs.

Im gemeinsamen Spielen treten die Unterschiede in den Hintergrund und es entsteht eine ausgeprägt klangliche, feinfühlige Musik. Sie öffnet den Hörenden ungewohnt vielfältige Temperierungen der improvisierten Musik.

Der Name Werckmeister bezieht sich auf den Musiker und Musiktheoretiker Andreas Werckmeister, welcher im Jahr 1691 seine Schrift „Musicalische Temperatur“ veröffentlichte und damit eine neue Stimmung der Instrumente ermöglichte.

Die CD „Musik“, erschienen im September 2020, ist auf der Longlist 1/2021 der deutschen Schallplattenkritik gelandet. Die zweite CD „Two Movements“ erschien 2023.